Was ist eine Mindmap?

In diesem Artikel

Eine Mindmap ordnet ein Thema visuell in Haupt- und Unterpunkte rund um eine zentrale Idee. So erkennst du die Struktur des Stoffs: Was sind die wichtigsten Ideen, welche Details gehören dazu und was musst du noch klären?

Beim Lernen kannst du damit eine Unterrichtseinheit ordnen, eine Arbeit vorbereiten oder eine Wiederholung planen. In REAZLYlassen sich Mindmaps auch mit Kartensätzen verknüpfen. So verbindest du die Gliederung des Stoffs mit den Fragen, die du später übst.

Illustration einer Mindmap, deren zentrale Idee mit Büchern, Notizen und Fragen verbunden ist.

Wie ist eine Mindmap aufgebaut?

Ausgangspunkt ist ein klar umrissenes Thema. Darum ordnest du die Hauptpunkte an und ergänzt bei Bedarf Details. Jeder Zweig sollte eine klare Funktion haben, damit der Weg vom allgemeinen Thema zur einzelnen Information nachvollziehbar bleibt.

  • Zentrales Thema: Das Thema, an dem sich die Mindmap orientiert.
  • Hauptzweige: Die wichtigsten Bereiche des Stoffs.
  • Unterpunkte: Erklärungen, Merkmale, Beispiele und Fragen zum jeweiligen Bereich.

Stell dir vor, du lernst etwas über das Sonnensystem. Es bildet das zentrale Thema. Die ersten Zweige können Sonne, Planeten und weitere Himmelskörper sein. Im Zweig „Planeten“ kannst du Gruppen bilden und die jeweiligen Planeten auflisten.

Um die Gliederung zu prüfen, lies jeden Pfad als Erklärung: „Sonnensystem, Planeten, Gesteinsplaneten, Erde“. Wenn du nicht erklären kannst, warum ein Punkt dort steht, ändere gegebenenfalls die Gliederung oder schau im Lernmaterial nach.

Wozu dient eine Mindmap beim Lernen?

Eine Mindmap kann als Übersicht über den Stoff dienen. Nach dem Unterricht kannst du damit Begriffe ordnen und erkennen, welche Punkte mehr Erklärung brauchen. Bei der Vorbereitung einer Wiederholung helfen dir die Zweige, einen Einstieg zu wählen.

Du kannst auch Fragen im passenden Zusammenhang notieren. Schreibe statt „Astronomie wiederholen“ eine Frage an den entsprechenden Zweig, etwa: „Was ist der Unterschied zwischen Drehung um die eigene Achse und Umlauf um die Sonne?“ So weißt du beim nächsten Blick ins Buch, wonach du suchst.

No REAZLYkannst du diese Übersicht in einer Mindmap festhalten und mit Kartensätzen für die Wiederholung verknüpfen. Die Mindmap zeigt den Aufbau des Themas. Mit den Karten kannst du versuchen zu antworten, bevor du im Lernmaterial nachsiehst.

Beispiel einer Mindmap zum Sonnensystem

Diese Gliederung ist ein Ausgangspunkt für eine Lernaufgabe. Passe die Detailtiefe an den Unterrichtsstoff an und prüfe die Angaben in deinem Lernmaterial.

  • Sonnensystem: Zentrales Thema.
  • Sonne: Der Stern des Sonnensystems.
  • Planeten: Gesteinsplaneten: Merkur, Venus, Erde und Mars. Gasriesen: Jupiter und Saturn. Eisriesen: Uranus und Neptun.
  • Weitere Himmelskörper: Zwergplaneten, natürliche Satelliten, Asteroiden und Kometen.
  • Bewegungen der Planeten: Drehung um die eigene Achse und Umlauf um die Sonne.

Die Zweige brauchen nicht alle gleich viele Details. Geht es im Unterricht vor allem um die Planeten, kannst du diesen Zweig ausführlicher gestalten. Willst du die Bewegungen der Erde verstehen, kann eine eigene Mindmap dazu sinnvoll sein.

Eine Mindmap in 5 Schritten erstellen

1. Lege fest, was du lernen willst

Wähle einen Ausschnitt und ein Ziel. „Die Planetengruppen für die Wiederholung ordnen“ lässt sich leichter überprüfen als „Astronomie lernen“. Entscheide anhand des Ziels, welche Informationen in die Mindmap gehören.

2. Lies das Material und gliedere die Themen

Lies den Abschnitt oder sieh deine Notizen durch, bevor du die Struktur anlegst. Liste wiederkehrende Themen auf und gruppiere sie nach Kategorien. Im Beispiel stehen die Planetennamen in den jeweiligen Gruppen des Zweigs „Planeten“.

3. Verwende kurze, verständliche Beschriftungen

Wähle Wörter oder kurze Ausdrücke, die du erklären kannst. „Rotation: Drehung um die eigene Achse“ ist hilfreicher als eine vage Beschriftung. Kopiere keine ganzen Absätze, aber halte genug Kontext fest, damit du die Notiz später verstehst.

4. Prüfe die Gliederung

Gehe die Zweige durch und suche nach Wiederholungen, falsch eingeordneten Informationen und Lücken. Vergleiche die Mindmap mit dem Unterrichtsmaterial. Teile einen zu großen Zweig auf oder vertiefe das Thema in einer eigenen Mindmap.

5. Bereite die nächste Wiederholung vor

Wähle einige Themen aus und formuliere Fragen. In REAZLY kannst du die Mindmap mit Kartensätzen verknüpfen, um die Fragen zu sammeln. Beginne mit konkreten Fragen, deren Antworten sich eindeutig prüfen lassen.

Mindmaps und Lernkarten in REAZLY kombinieren

Wähle mit der Mindmap das Thema für deine Lerneinheit. Übe danach die Fragen aus dem verknüpften Kartensatz und achte darauf, bei welchen Antworten du nachsehen musstest. Kehre zum passenden Zweig zurück, um Zusammenhänge zu klären oder eine Notiz zu berichtigen.

Zum Sonnensystem könntest du zum Beispiel fragen:

  • Wie heißen die vier Gesteinsplaneten?
  • Zu welcher Gruppe gehören Jupiter und Saturn?
  • Was bedeutet Rotation?

Packe nicht mehrere Aufgaben auf eine einzige Lernkarte. Bei einer Frage wie „Erkläre alles über die Planeten“ lässt sich die Antwort schwer beurteilen. Teile das Thema in kleinere Fragen auf und überprüfe jede Antwort, bevor du weitermachst.

Häufige Fehler beim Erstellen einer Mindmap

Das ganze Material abschreiben. Wenn jeder Zweig aus einem Textblock besteht, ist der Kerngedanke schwer zu finden. Wähle das Wesentliche aus und halte die Originalquelle zum Vertiefen bereit.

Die ganze Zeit für die Gestaltung aufwenden. Farben und visuelle Elemente sollen das Lesen erleichtern. Prüfe zuerst Inhalt und Gliederung und passe dann die Darstellung bei Bedarf an.

Die Mindmap bei der Wiederholung nur ansehen. Stell dir eine Aufgabe: Erkläre einen Zweig ohne Vorlage, beantworte eine Frage oder zeichne einen Teil der Mindmap aus dem Gedächtnis nach. Entscheide anhand des Ergebnisses, was du erneut lernen solltest.

Möchtest du diese Gliederung beim Sprachenlernen einsetzen? Schau dir das Beispiel an zu flashcards de inglês com mapas mentais. Eine weitere Erklärung zum visuellen Aufbau findest du im Mindmap-Leitfaden von Mailchimp.

Beginne mit einem Thema aus deiner nächsten Unterrichtseinheit

Wähle ein Thema, ordne die Zweige und schreibe drei Fragen zur Wiederholung. Erstelle deine Mindmap in REAZLY und verknüpfe einen Kartensatz für diese Fragen. Prüfe beim nächsten Lernen, was du erklären kannst, und passe das Material an deine offenen Fragen an.

Häufige Fragen zu Mindmaps

Muss ich zeichnen können?

Nein. Du kannst mit Text und Verbindungslinien beginnen. Entscheidend ist, dass du die Punkte verstehst und erklären kannst, wie sie zusammenhängen.

Ersetzt eine Mindmap das Lernmaterial?

Sie hilft beim Ordnen und Wiederholen. Bücher, Unterricht, Übungen und andere Quellen brauchst du weiterhin, um den Stoff zu erarbeiten und zu überprüfen.

Kann ich Mindmaps in jedem Fach verwenden?

Probiere sie in verschiedenen Fächern aus und prüfe, ob sie bei der jeweiligen Aufgabe helfen. In einem Fach mit Berechnungen kann eine Mindmap zum Beispiel Begriffe und Voraussetzungen für die Anwendung von Formeln ordnen. Mit Übungen trainierst du dann das Lösen der Aufgaben.

VOM LERNSTOFF ZUR ÜBUNG

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Ordne deine Ideen in Reazly und erstelle zu jedem Begriff Lernkarten zum Üben und Wiederholen.

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